Ankündigungen

Ökonomisches Kolloquium

Im April startet die Sommersemester-Runde des Ökonomischen Kolloquiums am IAAEU. Die Vorträge finden jeweils dienstags von 18:00 – 19:30 Uhr im Max-Weber-Raum (H714) an Campus II statt. Alle Vorträge sind hochschulöffentlich.

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Brownbag Seminar

Auch im Sommersemester 2022 finden wieder Brwonbag Seminare am IAAEU statt. Weitere Informationen zu den Vorträgen, sowie Ansprechpartner finden Sie auf unserer Seite.

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Preise, Auszeichnungen & aktuelle Meldungen


28.  Jun '22
Studie zur Standort- und Beschäftigungssicherung in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen erschienen

In der Schriftenreihe des Hugo-Sinzheimer-Instituts (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung ist am 28. Juni 2022 eine Studie zur Standort- und Beschäftigungssicherung in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen erschienen, an der unter anderem Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Monika Schlachter und Dr. Thomas Klein mitgewirkt haben. Die Untersuchung beleuchtet u.a. das Verhältnis zwischen Tarifautonomie und unternehmerischer Freiheit und gelangt zu dem Ergebnis, dass entgegen einer im Schrifttum teils vertretenen Auffassung auch Standort- und Beschäftigungsgarantien sowie Investitionszusagen tarifvertraglich vereinbart und erforderlichenfalls durch den Einsatz von Arbeitskampfmitteln durchgesetzt werden können.

24.  Jun '22
Eva Markowsky zu Gast am IAAEU

Das IAAEU freut sich über den Gastaufenthalt von Eva Markowsky vom 20.06. bis 01.07.2022. Eva Markowsky ist Doktorandin in der Endphase ihrer Dissertation am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. Unter Betreuung von Prof. Dr. Miriam Beblo forscht und lehrt sie dort zu Themen der Arbeits-. Migrations- und Genderökonomik. Im Rahmen ihres Aufenthaltes am IAAEU präsentiert sie im ökonomischen Kolloquium eine Meta-Analyse zum Einfluss von kulturellen Normen und Werten auf die Arbeitsmarktpartizipation von Frauen. Dies ist auch Thema ihrer Forschung während ihrer Zeit in Trier. Außerdem beschäftigt sie sich derzeit mit dem Einfluss von Sprachkenntnissen auf Arbeitsmarkterfolg von Migrantinnen und Migranten in Deutschland, sowie mit dem globalen Zusammenhang zwischen Geschlechterquoten im Parlament und individuellen Einstellungen zur Geschlechtergerechtigkeit.
Eva Markowsky

20.  Mai '22
TriECON-Workshopreihe verlässt die virtuelle Welt

Seit vielen Jahren organisiert das IAAEU kleine Workshops zu Themen, an denen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten, und lädt Gäste aus ganz Europa ein, um Analysen zu verwandten Fragestellungen vorzustellen. Diese Workshops stellen eine Plattform für angeregte Diskussionen und den intensiven Austausch von Ideen dar. Mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie etablierte das IAAEU die TriECON-Workshop-Reihe, um Gespräche in der virtuellen Welt zu fortzusetzen. Jeder dieser Workshops besteht aus 6 bis 8 Online-Präsentationen zu einem bestimmten Thema.

Der TriECON-Workshop am 20. Mai 2022 fand zum ersten Mal nicht über ZOOM statt, sondern wieder vor Ort im IAAEU im 7. Stock des Hauptgebäudes von Campus II der Universität Trier. Der Direktor des IAAEU, Laszlo Goerke, und derzeitige Gastwissenschaftler, Anthony Lepinteur, hatten ein Programm mit sechs Vorträgen zum Thema Gesundheit und Arbeitsmarkt zusammengestellt. Die Vorträge behandelten Themen wie die Auswirkungen von Hitze und Depressionen auf Arbeitsmarktergebnisse, den Zielkonflikt zwischen Gesundheit und Vermögensbildung und die potenzielle Rolle des maschinellen Lernens bei der Vorhersage von Wohlstandsergebnissen.

Der Workshop zeigte, dass Online-Sitzungen eine ergänzende Funktion haben, aber niemals Zusammenkünfte im „echten Leben“ ersetzen können. Jede Präsentation wurde von einer Vielzahl von Fragen und Kommentaren begleitet, und es folgte eine lebhafte Diskussion. Obwohl die Hintergrundgeräusche der Klimaanlage die Verständigung etwas störten, konnte dieses kleine „Kommunikationsproblem“ durch eine kurze Aufforderung die Stimme etwas anzuheben im Handumdrehen gelöst werden. Es gab kein lästiges Austauschen von Headsets oder die Notwendigkeit, dass Videokonferenzprogramm neu zu starten. Der akademische Austausch in seiner besten Form scheint wieder möglich zu sein. Ein feines Abendessen und ein kurzer Rundgang durch Trier runden die Tagung ab. Aber vollständig konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Pandemie trotz der Rückkehr zu einem Workshop vor Ort nicht ignorieren; sie mussten immer noch Gesichtsmasken tragen.

Wir freuen uns auf die nächste „richtige“ Veranstaltung der TriECON-Workshopreihe im Herbst 2022.

04.  Mai '22
Neues DFG-Forschungsprojekt zum Thema „Das Recht auf angemessenes Entgelt für Solo-Selbständige“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im April die Förderung eines deutsch-österreichischen Forschungsprojekts im D-A-CH Lead Agency-Verfahren zum Thema „Das Recht auf angemessenes Entgelt für Solo-Selbständige“ bewilligt. Das Projekt wird von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Monika Schlachter und Dr. Thomas Klein (beide IAAEU) in Kooperation mit Dr. Karin Lukas vom Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte in Wien durchgeführt.
Im Rahmen des Projekts soll die Situation von Solo-Selbständigen in den Blick genommen werden, die aufgrund ihrer schwachen Verhandlungsposition nicht in der Lage sind, mit ihren Vertragspartnern angemessene Vertragsbedingungen auszuhandeln, um sich vor einer Ausbeutung ihrer Arbeitskraft zu schützen und einen angemessenen Lebensstandard zu erreichen. Zu diesem Zweck werden internationale und europäische Menschenrechtsrechtsstandards in Bezug auf die Rechte von Solo-Selbständigen und deren Umsetzung im österreichischen und deutschen Recht analysiert und mögliche Spannungen zwischen den internationalen Verpflichtungen und dem EU-Recht beleuchtet. Dabei verfolgt das Forschungsprojekt im Einzelnen folgende Ziele:
  1. Ermittlung der internationalen und europäischen menschenrechtlichen Verpflichtungen der Staaten zum Schutz von Solo-Selbständigen und möglicher Ansätze zur Verhinderung der Ausbeutung von Solo-Selbständigen
  2. Analyse der Umsetzung der internationalen Verpflichtungen zum Schutz von Solo-Selbständigen auf nationaler Ebene in Österreich und Deutschland
  3. Bewertung der Umsetzung der internationalen Verpflichtungen im Lichte des Rechts der Europäischen Union
  4. Entwicklung gezielter rechtlicher Empfehlungen zur Verbesserung der Situation von Solo-Selbständigen im Einklang mit den internationalen Menschenrechten und dem EU-Recht
Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und startet voraussichtlich Anfang 2023.

21.  Apr '22
14. Workshop on Labour Economics (WLE) am IAAEU – Erfolgreich abgeschlossen!

Auch dieses Jahr wurde der Workshop on Labour Economics 2022 im Online-Format durchgeführt. Der jährliche Workshop des Instituts für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Personalökonomik der Universität Trier fand am 7. und 8. April 2022 bereits zum 14. Mal statt. Exzellente Präsentationen der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zusammen mit lebhaften Diskussionen, und ein intensiver wissenschaftlicher Austausch machten den Workshop auch in diesem Jahr wieder zu einer erfolgreichen und viel beachteten wissenschaftlichen Veranstaltung im Bereich der Arbeitsmarktökonomik.
Mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Gäste aus aller Welt waren zur Konferenz angemeldet. Insgesamt 68 Forschende konnten ihre aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse vortragen, was die diesjährige Veranstaltung zum bislang größten WLE überhaupt machte. 26 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hatten die Möglichkeit, ihre Arbeiten von erfahrenen Forscherinnen und Forschern diskutieren zu lassen. So konnte der nächsten Wissenschaftsgeneration wertvolles Feedback vermittelt werden. Der zweitägige Workshop folgte somit auch in diesem Jahr wieder der Idee, insbesondere den wissenschaftlichen Austausch zwischen Juniors und Seniors zu fördern.
In acht Sessions und jeweils vier parallelen Sitzungen widmeten sich die Vorträge unterschiedlichsten Themen im internationalen Kontext. Das Themenspektrum umfasste neben den Kernthemen der Personal- und Arbeitsmarktökonomik auch eng verwandte Disziplinen und Bereiche, beispielsweise wurden Studien aus den Bereichen Migrations-, Gender- oder Gesundheitsökonomik vorgestellt.
Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am IAAEU und am Lehrstuhl für Personalökonomik der Universität Trier trugen dem Plenum ebenso ihre neuesten Ergebnisse vor. Fenet Bedaso berichtete über die berufliche Segregation und die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen in Äthiopien. Marco Clemens präsentierte sein Projekt über Bonuszahlungen und Arbeitszufriedenheit in Deutschland. Björn Becker stellte die Befunde seiner Forschung über Gewerkschaftsmitgliedschaft und Lebenszufriedenheit in Deutschland vor. Dr. Yue Huang vermittelte ihre Forschungsergebnisse zum Thema COVID-19 Pandemie im Vereinigten Königreich dar.
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen Workshops on Labour Economics und freuen uns auf ein hoffentlich persönliches Wiedersehen im kommenden Jahr in Trier.

12.  Apr '22
Dr. Anthony Lepinteur zu Gast am IAAEU

Das IAAEU freut sich Dr. Anthony Lepinteur als Gastforscher begrüßen zu dürfen. Dr. Anthony Lepinteur ist Research Scientist am Fachbereich Verhaltens- und Kognitionswissenschaften an der Universität Luxemburg und wird von April bis Juni am Institut aktiv sein. Seine Forschungsinteressen liegen auf den Gebieten der Arbeitsmarktökonomie, der Finanzwissenschaft, der ökonomischen Analyse subjektiver Einschätzungen und der sogenannten Genomik. Einige seiner letzten Publikationen beschäftigen sich mit den Wirkungen von stärker ausgeprägter Unsicherheit über den eigenen Arbeitsplatz auf das Verhalten der Beschäftigten auch außerhalb des Arbeitsplatzes. Im Rahmen seines Forschungsaufenthalts am IAAEU wird er u.a. einen Vortrag im ökonomischen Kolloquium zum Thema „Health Inequalities and the Labour Market: Causal Evidence from a Gene-Environment Setup“ halten.
Anthony Lepinteur

02.  Feb '22
Podcast Arbeitsrecht – Neue Folge: Kein Lohn ohne Arbeit – Betriebsrisiko im Corona-Lockdown

Was passiert eigentlich, wenn der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmer wegen eines Corona-Lockdown vorübergehend nicht beschäftigen kann? Kann der Arbeitnehmer dennoch vom Arbeitgeber seinen Lohn verlangen? Diese Frage hat das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil beantwortet. Thomas Klein und Georg Kuhs haben dieses klausurrelevante Urteil unter die Lupe genommen und stellen es euch in der 5. Folge des Podcasts vor.